World clean up day 2020

Anlässlich des Globalen Müllsammeltages - world cleanup day 2020 -  veranstaltete der Verein Plastic Planet Austria am 19. September 2020 ein cleanup auf der Donauinsel bei der U1 Station .

Das Event wurde zum ersten Mal als ÖkoEvent ausgerichtet!

Es wurden folgende ÖkoEvent Maßnahmen gesetzt:

  • Es gab keine Einweggetränkegebinde, sondern Getränke wurden aus Mehrweggebinden angeboten.
  • Auch bei den Speisen wurde auf Eingweggeschirr und Verpackung verzichtet, die Jause wurde auf Servietten ausgegeben.
  • Die Verpflegung war vegan, von lokalen Anbietern, nämlich Makava und Spar.
  • Die Verpflegung wurde mit einer Rodel mit der U1 auf die Donauinsel transportiert.
  • Den versammelten Freiwilligen wurden die (SDG-sustainable development goals) Nachhhaltigkeitsziele nähergebracht und es wurde auf die Initiative des Recyclen für den Zweck:Therapien für behinderte Kinder www.helfenstattwegwerfen.at hingewiesen. Die gefundenen Stöpsel wurden an diese Initiative gespendet.


Vereine, die teilgenommen haben:

Wiener Naturwacht, Stöpsel sammeln, Nadeum und zwei Mitglieder der Kleinpartei SÖZ.

Dokumentation der gesammelten Abfälle

Bevor der Müll dem Recycling zugeführt wurde, wurde er gezählt und dokumentiert.
Nach erfolgter Dokumentation  wurden die in gelben Säcken getrennt gesammelten Abfälle von der MA48 abgeholt und der Wiederverwertung zugeführt.

Gefunden wurden:

  • 3 graue Säcke je ca. 19 kg
  • 12 gelbe Säcke von 11,37 bis 18,50 kg

Bei insgesamt 666 Fundstücken wären das,  bei angenommenen 25Cent Pfand- 166.50 €. Geteilt durch 28 Teilnehmer*innen- ein Stundengehalt von 3 €.

Weiters wurden gefährliche Abfälle und Sonstiges gefunden:

1 Spritze, Stücke einer Dämmplatte, 1 Luftmatratze, 1 Babytrinkflasche, 1 Lehne von einem Holz Sessel, 1 Porzellan Häferl

sowie:

  • 426 Dosen
  • 123 Plastikflaschen
  • 117 Glasflaschen
  • 6 Pfandflaschen

Mit der Aktion wollen die Veranstalter*innen darauf hinweisen, dass nicht richtig entsorgtes, pfandfreies Verpackungsmaterial schlecht für die Umwelt  ist. So können sich Wildtiere daran verletzen oder dadurch sogar verenden. Plastikflaschen zerfallen zu Mikroplastik. Die Menge an gefundenen Glasflaschen zeigt, dass auch pfandfreie Alkoholflaschen zu einem Umweltproblem werden können.


Die Stöpsel von Plastikflaschen wurden für www.helfenstattwegwerfen.at gesammelt, die Initiative, die die Therapie behinderter Kinder unterstützt.


Ernst Nevrivy, der Bezirksvorsteher des 22. Bezirkes, unterstützte die Aktion mit Obst.
Makava , das mit glasklarem Wasser von der Hausquelle in Millstatt produziert wird, sponserte die Getränke für die 28 Freiwilligen!
Als plastikfreie Alternativen wurden festes Shampoo, Holzzahnbürsten, Baumwollnetzsackerl und ein Hanfkatalog gezeigt


Mehr Infos unter der Webseite: https://bit.ly/3nqV6Mz