12. Wiener Nuklearsymposium 2021

Ein von Wiener Umweltanwaltschaft und Universität für Bodenkultur organisiertes ÖkoEvent PLUS.

Das 12. Wiener Nuklearsymposium wurde am 17. September 2021 von der Wiener Umweltanwaltschaft und dem Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften der Universität für Bodenkultur Wien gemeinsam organisiert. Es war als Hybridveranstaltung für 60 Teilnehmer*innen ausgelegt, wobei rund 35 Personen in Präsenz in der Alten Kapelle am Campus der Uni Wien teilgenommen haben.

Die Wiener Nuklear-Symposien widmen sich jährlich einem anderen Thema der Nuklearenergie. Die Vorträge sowie die Diskussion mit den Vortragenden und anwesenden Expert*innen sollen abseits der tagesaktuellen Meldungen aus dem Bereich der Kernenergie die Möglichkeit zur kritischen und fundierten Auseinandersetzung bieten.

Computersimulationen zur Risikoabschätzung

Dieses Jahr wurde ein Einblick in die Möglichkeit von Simulationen zur Risikoabschätzung von nuklearen Anlagen gegeben. Simulation ist ein Instrument, das sich mit fortschreitender Entwicklung der Informatik für Testzwecke von komplexen Systemen bewährt hat. Gerade in Bereichen, in denen Experimente entweder unmöglich oder nur in beschränktem Maße und unter großem finanziellem Aufwand möglich sind, wie etwa, um die Risiken von Unfällen nuklearer Anlagen und die daraus resultierende Ausbreitung radioaktiver Stoffe abschätzen zu können.

Das Symposium wurde als umweltfreundliches ÖkoEvent PLUS organisiert

Das ÖkoEvent PLUS Prädikat wird verliehen, wenn eine Veranstaltung besonders nachhaltig ausgerichtet wird und die Muss- und Kann-Kriterien von ÖkoEvent zu 100% erfüllt werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass bei der Verpflegung Fleisch- und Milchprodukte aus tiergerechter Haltung angeboten werden.

Veranstaltungsprogramm

Veranstaltungsprogramm

Beispiele für umgesetzte ÖkoEvent - Maßnahmen:

  • Alle Abstracts der Vorträge wurden auf der Veranstaltungshomepage zum Download zur Verfügung gestellt.
  • Informationsmaterial wurde in geringer Stückzahl auf ökologischem Papier bereit gestellt, ohne aktive Verteilung.
  • Die Veranstaltung wurde als hybrider Event abgehalten. So konnten lange Anreisewege von Teilnehmer*innen und Vortragenden (vier waren aus dem Ausland zugeschaltet) vermieden werden.
  • In der Einladung wurde gebeten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und es wurde auf die zahlreichen Fahrradabstellplätze direkt vor dem Veranstaltungsort hingewiesen.
  • Auf Wegwerfdekoration wurde ebenso verzichtet wie auf Give-Aways.
  • Rita Bringts sorgte für saisonale und biologische Verpflegung. Das Menü war zu 100% vegetarisch und zu einem großen Teil vegan. Getränke wurden in Mehrwegflaschen angeboten und Wiener Hochquellwasser bereitgestellt.
  • Die Speisen wurden in Mehrwegtransportverpackungen mittels Lastenfahrrädern geliefert.
  • Übrig gebliebene Speisen wurden von Mitarbeiter*innen und Gästen mitgenommen. Dafür wurden eigene Mehrweg-Behälter mitgebracht und den Gästen wurde die Tafelbox der Wiener Tafel zur Verfügung gestellt.

Mehr Infos:

https://wua-wien.at/atomschutz