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ÖkoEvent

Archivmeldung vom 06.12.2016
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Tag der Umwelt- & Abfallbeauftragten

17.11.2016

„Weniger ver(sch)wenden. Wieder verwenden“

Am 17. November 2016 luden die MA 22 – Wiener Umweltschutzabteilung und  die TÜV AUSTRIA-Akademie zum 14. Tag der Umwelt- & Abfallbeauftragten im Wiener Rathaus ein. Der als ÖkoEvent ausgerichtete  ExpertInnentag bot unter anderem einen Überblick über aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen für betriebliche Abfall- & Umweltbeauftragte. Themenschwerpunkte in diesem Jahr waren Ressourcenmanagement und Baustoff-Recycling.

 

©: shutterstock/Julien Tromeur/TÜV AUSTRIA

Umwelt- und Abfallbeauftragte leisten mit ihrer Tätigkeit einen wichtigen Beitrag zum betrieblichen Umweltschutz, was neben steter fachlicher Weiterbildung auch persönliches Engagement erfordert. Deshalb sollte die Veranstaltung neben der Vermittlung aktuellen Wissens auch dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung der TeilnehmerInnen untereinander dienen.


Ein Öko-Event für Umweltprofis


Der Tag der Umwelt- und Abfallbeauftragten im Wiener Rathaus gab Gelegenheit zu ExpertInneninformationen aus erster Hand und Vertiefung in fünf Praxisforen. Keynote-Speaker Tarek Leitner befasste sich in seinem Vortrag mit den Folgen der Wegwerfarchitektur.
In den Pausen der als Öko-Event ausgerichteten Veranstaltung wurden Bio- und Fair Trade-Produkte angeboten. Im Sinne der Abfallvermeidung wurden Getränke ausschließlich aus Mehrweggebinden ausgeschenkt, für Getränke und Speisen kam Mehrweggeschirr zum Einsatz. Die gute öffentliche Erreichbarkeit des Rathauses ermöglichte den TagungsteilnehmerInnen eine leichte öffentliche Anfahrt, darauf wurde auch in der Einladung hingewiesen.

Mit Weitblick geplant und gebaut


Wer einen Betrieb aufbaut, hat eine Menge zu beachten – vom Bau im wahren Wortsinn bis zum laufenden Betrieb: Brandschutz, Bauordnung, Nachbarn und nicht zuletzt den Umweltschutz. Die Industrie-Emissionsrichtlinie beispielsweise regelt Emissionen in Luft, Wasser sowie Boden und treibt die Abfallvermeidung voran.
Soll bei einem Standortwechsel das alte Gebäude abgerissen werden, kommt die Recycling-Baustoff-Verordnung ins Spiel, die am 01.01.2016 in Kraft getreten ist und darauf abzielt, Baurestmassen einer Wiederverwertung zuzuführen.
In jedem Fall gilt es somit, gut zu planen und alle ökologischen, ökonomischen und rechtlichen Aspekte zu betrachten. Gewerbeverfahren, Industrie-Emissionsrichtlinie und Recycling- Baustoff-Verordnung wurden in Fachvorträgen ebenso thematisiert wie die aktuelle Verpackungsverordnung.


Umweltmanagement nützt der Umwelt und dem Betrieb


Beim laufenden Betrieb eines Unternehmens sowie im gesamten Lebenszyklus eines Produktes oder einer Dienstleistung kommen zahlreiche Umweltaspekte zum Tragen. Ein geeignetes Umweltmanagementsystem, das die relevanten Aspekte erfasst und dokumentiert, kann den Arbeitsalltag erleichtern und Einsparungsmöglichkeiten für Ressourcen aufzeigen. Wie die Implementierung in der Praxis anhand der Norm ISO 14001:2015 funktioniert, war ein weiteres Thema der Veranstaltung.