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ÖkoEvent

Archivmeldung vom 10.05.2017
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PlanerInnentag 2017

20.04.2017

Erstmalige Verleihung des Forschungspreises der Bundeskammer der ZiviltechnikerInnen

©BOKU, Christoph Gruber

Am 20.4.2017 wurde im Rahmen des PlanerInnentages ein neuer Forschungspreis vergeben, der wissenschaftliche Exzellenz auf ziviltechnikerInnenrelevanten Gebieten würdigt.


Der Forschungspreis wird für wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die für ZiviltechnikerInnen (ZT) relevante Themenstellungen behandeln, in diesem Falle auf den Gebieten räumliche Entwicklung und Infrastruktur, Planungssysteme und Planungsmethoden, Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung sowie Geoinformation. PreisträgerInnen sind in diesem Jahr DI Birgit Wölkart für ihre Masterarbeit „Ernährungssicherung in Industrienationen“ und DI Benedikt Winkelmayer für seine Diplomarbeit zum „Planerisch-rechtlichen Umgang mit Seveso-Betrieben im Kontext der örtlichen Raumordnung“. Die Preisverleihung nahm BR h.c. DI Klaus Thürriedl als Vorsitzender der ZivilingenieurInnen vor.


PlanerInnentag als ÖkoEvent


Der PlanerInnentag wurde umweltfreundlich als ÖkoEvent organisiert. Neben Maßnahmen zur Abfallvermeidung, wie der Verwendung von Mehrwegflaschen und Mehrweggeschirr und der Abfalltrennung durch die Sammelsysteme vor Ort, wurde auch bei der Verpflegung auf den Schutz der Umwelt geachtet. Für das Catering war ein Umweltzeichenbetrieb beauftragt, der regionale Fisch- und Fleischprodukte sowie Fruchtsäfte von regionalen Betrieben verwendete. Auf ein breites Angebot an vegetarischen Speisen wurde ebenfalls geachtet, das Abendbuffet bestand sogar ausschließlich aus vegetarischen Speisen. Für die Dekoration diente frischer Blumenschmuck.


Planungsqualität in der Raumordnung in Österreich


Der PlanerInnentag 2017 (20.04.2017) wurde bewusst als Rahmen gewählt, da er sich mit dem passenden Thema „Planungsqualität in der Raumordnung in Österreich – vom Anspruch zur Umsetzung“ beschäftigte. In dieser Veranstaltung, organisiert von der ZT-Bundesfachgruppe "Raumplanung, Landschaftsplanung und Geographie" gemeinsam mit dem Institut für Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung (IRUB) der Universität für Bodenkultur Wien beschäftigten sich die ReferentInnen mit inhaltlichen, technisch-methodischen, partizipativen und rechtlichen Dimensionen von Planungsqualität und diskutierten diese jeweils mit dem Publikum. Die gewonnenen Erkenntnisse werden aufgenommen und vom IRUB zu einem Positionspapier verarbeitet werden. Dieses soll zukünftig als Leitlinie für alle in die Örtliche Raumordnung Involvierten dienen.
Im Anschluss an die Tagung fand die Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr. Gernot Stöglehner (IRUB) statt. Sie befasste sich mit Strategien für eine zukunftsfähige Raumplanung. Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht und erhielten viele positive Resonanzen.