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ÖkoEvent

Aktualisierung: 28.11.2017

Konferenz der Stadtarchäologie Wien 2017

08.11.2017 bis 12.11.2017

Die „22nd International Conference on Cultural Heritage and New Technologies“ der Stadtarchäologie Wien fand heuer vom 8.-10. November 2017 statt.

© Stadtarchäologie Wien

08.11.2017 bis 10.11.2017

Das ÖkoEvent wurde in der Wappensaalgruppe des Wiener Rathauses unter dem Motto „Urban Archaeology and Integration - Combining archaeology, history, and new technologies“ organisiert.


Das Ziel der diesjährigen Konferenz war es, die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis von Historikern, Archäologen und den neuen Technologien zu fördern. 246 TeilnehmerInnen aus 29 Nationen weltweit wurden in 80 Vorträgen, auf 32 Postern, bei 3 Runden Tischen und 3 Archäologischen Trainings über diesen Themenbereich informiert und es wurde sehr rege und teilweise heftig diskutiert.

ÖkoEvent - Nachhaltigkeit meets Archäologie und Neue Technologien


Wie formulierte es schon Friedrich Engels im Jahr 1878: „In der Natur geschieht nichts vereinzelt. Jedes wirkt aufs andere und umgekehrt,…
Die Leute, die in Mesopotamien, Griechenland, Kleinasien und anderswo die Wälder ausrotteten, um urbares Land zu gewinnen, ahnten nicht, dass sie damit den Grund zur jetzigen Verödung jener Länder legten, indem sie mit den Wäldern die Ansammlungszentren und Behälter der Feuchtigkeit entzogen…“


Die Veranstaltung wurde zum fünften Mal als Öko-Event durchgeführt. Wie in den vergangenen Jahren wurde speziell darauf geachtet, die Konferenzunterlagen auf das Notwendigste zu beschränken und Papier einzusparen, wo es nur ging.
Als Verpflegung wurden regionale, biologische und fair gehandelte Speisen und Getränke angeboten. Zum Fairtrade-Kaffee, der durch MitarbeiterInnen der Initiative Seniorarchäologie der Stadtarchäologie Wien frisch zubereitet wurde, gab es Brot und Gebäck einer Wiener Bäckerei sowie Naschereien aus der Region. Neben Kaffee gab es noch Tee und das hervorragende Wiener Hochquellwasser. Müllvermeidung und Mülltrennung waren den VeranstalterInnen ein großes Anliegen. Besonders durch die Verwendung von Mehrweggeschirr wurde eine große Menge Abfall eingespart.


Schwerpunkte der Tagung


Zum Nachlesen sei speziell auf 2 Sessions hingewiesen: die Hauptsession: Integrating historical maps and archaeological data using digital technologies, sowie in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut, die Session - Cultural Heritage and Armed Conflicts. In dieser Session wurden durch Kolleginnen und Kollegen aus Syrien, Irak und Afghanistan (leben, studieren und arbeiten derzeit in Deutschland) im Rahmen des Projektes „Stunde Null“ Pläne für den Wiederaufbau von Kulturerbe-Stätten in deren Ländern präsentiert.


Weitere Schwerpunkt der Konferenz waren:

 

  • 3D Rekonstruktionen
  • Fotogrammmetrie unter Wasser
  • Rekonstruktionen von mittelalterlichen Kirchen und Klöstern
  • Archäologische Methoden mit Hilfe neuerster Technologie
  • Methoden zur Verknüpfung von Bestattungen mit schriftlichen Quellen

Ausblick in die Zukunft


Die nächste Konferenz wird wieder im Rathaus der Stadt Wien von 12.-14. November 2018 stattfinden. Für 2018 wurde von der Europäischen Union das „Jahr des Kulturellen Erbes“ angekündigt. In der 2. Jahreshälfte wird Österreich den EU-Ratsvorsitz innehaben. Das Motto der Konferenz für 2018 lautet: Digitize: Research - Record·- Reactivate – Reconstruct. Diese Konferenz wird mit Partnern des Magistrats der Stadt Wien, sowie externen wissenschaftlichen Institutionen und Organisationen organisiert werden.


Mehr Infos


22nd International Conference on Cultural Heritage and New Technologies: www.chnt.at


Verantwortlich für den Inhalt: Mag. Wolfgang H. Börner, Museen der Stadt Wien – Stadtarchäologie, Organisator der Konferenz seit 1996. mailto:wolfgang.boerner@stadtarchaeologie.at