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ÖkoEvent

Aktualisierung: 07.12.2015

Filmabend Weniger ist mehr! Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben

30.11.2015

In Kooperation mit der Initiative natürlich weniger Mist (Stadt Wien, MA 22 und MA 48) zeigte die ÖGUT den Film „Weniger ist mehr!“ von Karin de Miguel Wessendorf (Deutschland, 2013) in der Wiener Urania.

Kinosaal
© Petra Blauensteiner, ÖGUT

Kein Wohlstand ohne Wachstum. Wirtschaftswachstum gilt als Garant für hohe Lebensqualität. Tatsächlich ist die persönliche Lebenszufriedenheit in den Industrieländern seit den 1970igern nicht mehr gewachsen. Und es wird erkennbar, dass grenzenloses Wachstum in einer Welt begrenzter Ressourcen nicht möglich ist: Der globale Fußabdruck übersteigt mittlerweile die Biokapazität der Erde und als Folge erleben wir den weltweiten Klimawandel.

In dem Film unternimmt die Drehbuchautorin, Karin de Miguel Wessendorf, eine Reise durch Europa. Sie besucht Menschen, Initiativen und Unternehmen, die erkannt haben, dass Verzicht und eine Konsumbegrenzung nicht mit einem Verlust von Lebensqualität gleichzusetzen sind; oftmals ist es ein Gewinn: Die interviewten Personen berichten von Zeitgewinn für sinnstiftende Tätigkeiten, größerer Resilienz bei Jobverlust/Arbeitszeitverkürzung, Vernetzung mit anderen Menschen etc.

Der erste Schritt zum Wandel

Monika Auer (ÖGUT) moderierte anschließend eine spannende Gesprächsrunde mit Sepp Eisenriegler (RUSZ), Dietmar Mayr (Tauschkreis Wienerwald), Ira Mollay (Mutmacherei) und Ursula Taborsky (Gartenpolylog). Die Frage aus dem Film was jede/jeder selbst tun kann, damit der Wandel zur Postwachstumsgesellschaft gelingen kann, wurde auch in der Podiumsdiskussion aufgegriffen. Neben dem Wissen, wie man den persönlichen Konsum reduzieren kann (Stichwort: reparieren statt wegwerfen) braucht es den bewussten „ersten Schritt“ und dann Übung, lieb gewordene Konsummuster zu hinterfragen und neu zu bewerten. 

Gut erreichbarer ÖkoEvent

Auch bei der Organisation des Filmabends wurde der Fokus auf Nachhaltigkeit gelegt und diese als ÖkoEvent ausgerichtet. Folglich wurden Einladungen nur elektronisch versendet, Getränke wurden, soweit erhältlich, aus Mehrwegflaschen und in Gläsern angeboten. Die Veranstaltung fand in einem mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbaren Kino statt, das über Fahrradabstellanlagen verfügt, auf beides wurde in der Einladung hingewiesen. Auf der Einladung und vor Ort wurde die Ausrichtung als ÖkoEvent kommuniziert.