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ÖkoEvent

Aktualisierung: 25.01.2016

Songcontest Übergabe an Stockholm, Empfehlung zu ÖkoEvent

Wien übergab ESC-Insignien an Stockholm mit Empfehlungen auch 2016 als umweltfreundliches Event durchzuführen.

Soncontest Logo 2015
@ ORF

Am 25. Jänner erfolgte in Stockholm der offizielle internationale Auftakt zum "Eurovision Song Contest 2016“. Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny übergab am 25.1.2016, in Vertretung von Bürgermeister Michael Häupl die Insignien des Eurovision Song Contest an die Bürgermeisterin von Stockholm Karin Wanngard. Er machte damit die schwedische Hauptstadt nach den ESC-Statuten auch offiziell zur Host-City des größten TV-Unterhaltungsevents der Welt.

Mailath: Schweden hat große Tradition als Veranstalter des ESC

Der Wiener Kulturstadtrat verwies in seiner Rede im Rahmen der "Insignia Ceremony" auf Schwedens große Tradition als Veranstalter des ESC: „Wenn Schweden 2016 zum sechsten Mal den Eurovision Song Contest ausrichtet, kann es bereits auf viel Erfahrung in der Planung und Durchführung dieser größten Musik-Unterhaltungsshow der Welt zurückgreifen. Ich bin daher überzeugt, dass Stockholm die perfekte Host-City für einen musikalisch hochkarätigen und glanzvollen Wettbewerb sein wird.“

„Wien war sehr stolz, Gastgeber des 60. ESC gewesen zu sein“, unterstrich Mailath. Denn der Eurovision Song Contest sei auch „ein Stück gelebtes Europa“. „Er dient in seiner Grundidee dem europäischen Gedanken der Völkerverständigung, der ‚Euro-Vision';;;;; Menschen über den vereinenden Charakter von Musik zusammen zu bringen. Im Sinne der integrativen Kraft dieses großartigen gemeinsamen europäischen Events und in Anlehnung an das Motto des ESC 2015 ‚Building Brigdes‘ sollten die europäischen Länder daher weiterhin gemeinsam Häuser bauen statt Zäune“, schloss Mailath.

Der ESC als ÖkoEvent - Wien bringt Know-how nach Stockholm

Mailath überreichte den Schwedischen Veranstaltern auch einen Gruß der Wiener Umweltstadträtin: eine Tasche, die vom sozialen Verein Garbarage aus Planen genäht wurde, die beim ESC die Wiener Stadthalle verschönert haben. Darin befand sich unter anderem auch der ESC-Nachhaltigkeitsbericht aus Wien. 2015 wurde der Eurovision Song Contest nämlich erstmals in seiner 60-jährigen Geschichte durchgängig als ÖkoEvent ausgerichtet. Wien hat damit neue Maßstäbe in Sachen Abfallvermeidung und Umweltschutz bei Großveranstaltungen gesetzt. Die Maßnahmen wurden in einem Bericht dokumentiert und um Empfehlungen für zukünftige Events ergänzt. "Ich freue mich, wenn unsere vielen Umweltmaßnahmen Nachahmung beim kommenden Songcontest finden. Gerne gibt Wien die positiven Erfahrungen an Stockholm weiter“, so Umweltstadträtin Ulli Sima.

Weitere Infos

Eurovision Songcontest 2015 als ÖkoEvent: