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ÖkoEvent

Archivmeldung vom 11.10.2016
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Buskers Straßenkunst Festival

09.09.2016 bis 11.09.2016

Das Buskers Straßenkunst Festival fand heuer schon zum sechsten Mal am Wiener Karlsplatz statt.

Plakat Buskers 2016
© Ramin Derakhshifar

Künstlergruppen aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt konnten hautnah und kostenlos erlebt werden. Zusätzlich gab es auch heuer wieder ein außergewöhnliches Kinderspektakel, damit sich auch die Kleinsten wohlfühlten. Magie & Illusion, Jonglage & Akrobatik, Livemusik & Tanz, Comedy & Pantomime, Performance Art & Theater machten das Festival aus. Auch Workshops für Groß und Klein mit Jonglage, Graffiti, Upcycling u.v.m. wurden angeboten.

Das Festival als ÖkoEvent

Das Buskers Green Konzept ist ein wesentlicher Bestandteil des Buskers Vereins und Festivals. Daher sollte bei der Veranstaltugn Abfall möglichst vermieden werden, es gab ein Mehrwegbechersystem auf Pfandbasis und viele, viele Müllinseln. Hier wurden Glas, Plastik, Metall, Papier sowie Restmüll getrennt gesammelt. Der Umwelt zuliebe gab es auch ein Dosen-, Flaschen- und Flyer - Verbot auf dem gesamten Festivalgelände.
Die öffentliche Anbindung des Festivalgeländes war ausgezeichnet. BesucherInnen wurden aufgefordert, zu Fuß, mit dem Rad oder mit den Öffis zu kommen. Für RadfahrerInnen gab es eine Fahrradmulde, sodass alle Räder sicher abgestellt werden konnten.
Der Fleischkonsum sollte am Festival so klein wie möglich gehalten werden, daher wurden vegetarische und vegane Speisen angeboten. Dharamsala Catering verpflegte die BesucherInnen mit veganem indischen Essen. Das Obst und die Smoothies der Smoothie-Bar waren aus biologischer und regionaler Herkunft. Das Espresso-mobil gab biologischen und fair gehandelten Kaffee in allen Varianten aus, sowie vegane Mannerschnitten aus Wien.
Wasser, das blaue Gold, urde bewusst und sparsam genutzt und genossen. Die Toilettencontainer und die barrierefreie Toilette waren mit Wasserspülungen ausgestattet und an das öffentliche Wasser- und Kanalisationsnetz angeschlossen. Der öffentliche Trinkwasserbrunnen am Karlsplatz bot kostenlose und gesunde Erfrischung. 

Soziale Verantwortung am Buskers Festival

Den FestivalbetreiberInnen ging es um ökologische und soziale Verantwortung, deshalb wurden Barrierefreiheit und Diversität großgeschrieben. Das gesamte Festival war mit dem Rollstuhl und Kinderwagen gut befahrbar. Das Gelände war flach, der Betonboden war durchgehend gerade und die Wege  breit angelegt, sodass auch ein größerer Rolli überall problemlos hinkam.
Jeden Tag fanden Blindenführungen statt und in den ersten Reihen an den Spots wurden Rolli –Plätze freigehalten.

 

Infos zur Buskers Straßenkunst und dem Umweltkonzept 2016: weitere Infos.