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ÖkoEvent

Archivmeldung vom 06.12.2016
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21th International Conference on Cultural Heritage and New Technologies

16.11.2016 bis 18.11.2016

Die „21th International Conference on Cultural Heritage and New Technologies“ der Stadtarchäologie Wien wurde am 16. November 2016  im Wiener Rathaus durch die Finanzdirektorin des Wien Museums, Frau Mag. Schwarz, eröffnet.

© Stadtarchäologie Wien

Die Konferenz findet seit 1996 jährlich in Wien statt. Das diesjährige Hauptthema war„Urban Archaeology and Data: Preservation Re-use and Repurposing“. Es wurden zwischen 200 und 250 TeilnehmerInnen aus über 25 Nationen weltweit erwartet, die an den drei Konferenztagen über neue Möglichkeiten und Technologien für die Dokumentation unseres kulturellen Erbes intensiv diskutierten.

Die Tagung war wieder ein ÖkoEvent


Die Veranstaltung  wurde zum vierten Mal als Öko-Event durchgeführt. Wie in den vergangenen Jahren wurde speziell darauf geachtet, die Tagungsunterlagen auf das Notwendigste zu beschränken. Die Verpflegung wurde klimafreundlich gestaltet, indem regionale, biologische und fair gehandelte Speisen und Getränke angeboten wurden. Zum Fairtrade-Kaffee, der durch MitarbeiterInnen der Stadtarchäologie Wien frisch zubereitet wurde, gab es Brot und Gebäck einer Wiener Bäckerei sowie Naschereien aus der Region. Müllvermeidung und Mülltrennung waren den VeranstalterInnen ein großes Anliegen. Besonders durch die Verwendung von Mehrweggeschirr wurde eine große Menge Abfall eingespart.


Tipps für die TagungsteilnehmerInnen


Um den TagungsteilnehmerInnen umweltfreundliches Handeln zu erleichtern, bekamen diese auf der Website Tipps für die Umsetzung.  Die TeilnehmerInnen wurden gebeten, nach Möglichkeit öffentlich anzureisen bzw. in nachhaltigen Hotels zu nächtigen. Sie bekamen Informationen zur Möglichkeit, die CO2 Emissionen des Fluges zu kompensieren und die Müllvermeidungs- und Müllsammelangebote der Tagung in Anspruch zu nehmen. Weiters wurden sie auf die hohe Qualität des Wiener Hochquellwassers aufmerksam gemacht.
Jede(r) Teilnehmer(in) bekam dieses Jahr wieder eine von den Wiener Wasserwerken gesponserte persönliche Trinkflasche, in die er jederzeit hervorragendes Wiener Hochquellwasser nachfüllen konnte.


Umweltzerstörung in Antike


Schon in der Römerzeit kam es zu massiven Umweltschäden. Doch auch Warnungen wurden ausgesprochen. Der Naturforschende Plinius (geb. 23 oder 24 n. Chr. in Novum Comum, heute Como; † 25. August 79 in Stabiae am Golf von Neapel) warnte vor der Umweltzerstörung in seiner Zeit. „Man durchgräbt die Erde auf der Jagd nach Reichtum, weil die Welt nach Gold, Silber, Elektron und Kupfer verlangt – dort der Prunksucht zuliebe nach Edelsteinen und Färbemitteln für Wände und Holz, anderswo um des verwegenen Treibens willen nach Eisen, das bei Krieg und Mord sogar noch mehr geschätzt wird als das Gold“, (zitiert Holger Sonnabend aus Plinius’ Naturalis historia.)
Die nächste Konferenz, die nunmehr 22., zum Thema „Urban Archaeology and Multidisciplinarity“ findet vom 8.-10. November 2017 wieder in der Wappensaalgruppe des Wiener Rathauses statt.

Infos zur nächsten Konferenz:


www.chnt.at